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Irène Zurkinden

1909 - 1987
Geschlecht
weiblich
Nationalität
Schweiz (CH)
Typ
Person
Zugehörigkeit Gruppierung
Gruppe 33
Weitere Links
Biografie
Irène Zurkinden erhält für ihre Porträts und für Gemälde mit Motiven aus der Grossstadt bald nach ihrem Studienabschluss an der Basler Kunstgewerbeschule internationale Anerkennung. 1929 reist sie als Stipendiatin erstmals nach Paris und lebt fortan alternierend in der französischen Metropole und in Basel. Selbständig und finanziell unabhängig will die mutige junge Frau sein, und sie erreicht dies unter anderem mit Porträtaufträgen, die sie vornehmlich in Basel annimmt. In Paris widmet sie sich bildnerisch den Stadtlandschaften und dem extravaganten Leben in den Bordellen, in Varietés, im Zirkus und auf Theaterbühnen. Eine Faszination für das Szenische und Theatrale sowie für Kostüme zeigt sich darüber hinaus in Darstellungen der Basler Fasnacht. Irène Zurkinden hält die von ihr porträtierten Menschen in jeweils typischer Pose und mit passenden Attributen mit lebendigem, virtuosem Pinselstrich auf der Leinwand fest. Irène Zurkinden ist nicht nur wegen ihren Porträts von grosser Bedeutung für Basel. Auch die Mitgliedschaft in der „Gruppe 33“ und die damit verbundene Ausstellungstätigkeit sowie das Engagement für das Basler Theater in den Bereichen Kostüm, Dekoration und Bühnenbild machen sie zu einer für die Basler Kultur wichtigen Figur.