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Max Sulzbachner

1904 - 1985
Geschlecht
männlich
Nationalität
Schweiz (CH)
Typ
Person
Zugehörigkeit Gruppierung
Gruppe 33, Rot-Blau II
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Biografie
Über Umwege findet Max Sulzbachner mit Unterstützung des Malers Rudolf Maeglin zur Malerei. Seine Begeisterung für Ernst Ludwig Kirchner widerspiegelt sich in seinen frühen Werken, wird jedoch bald abgelöst durch Vorbilder der französischen Gegenwartskunst der 1930er-Jahre. Schliesslich findet er zu einem eigenen Stil, in dem er die zunächst leuchtenden Farben und geschwungenen Linien durch zurückhaltendere Farbtöne und eine Betonung der Flächen und Formen ersetzt, was später auch Einfluss auf seine Glasmalerarbeiten hat. Vielseitig interessiert und ohne Scheu navigiert Max Sulzbachner zwischen freier Kunst, Auftragsarbeit und angewandtem Kunsthandwerk in den Bereichen Bühnenbild, Laternenmalen und Illustration. Er schafft zahlreiche Gemälde mit Landschafts-, Zirkus-, Menschen-, Badenden- oder Märchenmotiven. Er ist mit Paul Camenisch, Otto Staiger, Max Haufler und Karl Hindenlang Mitbegründer der „Gruppe 33“. Grosse Bedeutung erlangt „Sulzbi“ für die Stadt Basel als geschätzter Pädagoge an der Allgemeinen Gewerbeschule (1942–1969), als langjähriger Laternenmaler für die Fasnachtsgesellschaft „Basler Bebbi“ sowie als Bühnenbildner für die Stadttheater in Basel, Bern, Luzern und Zürich.