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Hans Rudolf Schiess

1904 - 1978
Geschlecht
männlich
Nationalität
Schweiz (CH)
Typ
Person
Zugehörigkeit Gruppierung
Gruppe 33, Abstraction-Création
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Biografie
Nach der Ausbildung an der Gewerbeschule in Basel lebt und arbeitet Hans Rudolf Schiess 1925 mehrere Monate in Davos bei Ernst Ludwig Kirchner, auf dessen Gemälde er in jenem Sommer als „Junger Künstler“ festgehalten wird. Am Bauhaus in Dessau lernt er bei Wassily Kandinsky und Paul Klee, und von 1930 bis 1936 lebt er in seiner zweiten und wohl liebsten Heimat Paris, wo er der Künstlergruppe „abstraction-création“ anschliesst. Wegen der politischen Lage kehrt Schiess 1937 nach Basel zurück, und weil es sich von der Kunst nur schwer leben lässt, wendet er sich während zehn Jahren anderen Dingen zu, widmet sich jedoch ab 1947 erneut der Malerei. Hans R. Schiess kann seine Werke regelmässig in Weihnachts-, vielen Gruppen- und Themenausstellungen sowie Präsentationen zu seinen runden Geburtstagen in der Kunsthalle Basel zeigen. Seine Gemälde sind oft surrealistisch anmutende Farbkompositionen, gemalte Traumräume, die oft gemäss goldenem Schnitt berechneten Rastern komponiert sind. Die eigenartige Farbigkeit und die Transparenz seiner Malerei lassen sich unter anderem auf die intensive Auseinandersetzung mit der Glaskunst zurückführen.