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Erik Steinbrecher

Aus der Serie “Die Frisur und seine Frau” Nr. 15, 2002
Datierung
2002
Kategorie
Unterkategorie
Material / Technik
Fotografien, beschnitten, in Sichtmappen, 15-teilig
Masse
Bildmass: 29,5 x 20,0 cm, 2 Fotografien kleiner zugeschnitten Rahmenmass: 34,9 x 25,1 x 2,2 cm
Auflage
1
Inschrift
Keine Signatur
Zugang
Ankauf: Wettbewerb Atelierbesuche 2003
Inventarnr.
2003.21.1-15
Copyright
Martin Bühler
Beschreibung
Die Serie “Die Frisur und seine Frau”, entstand 2001/2002 etwa zeitgleich mit dem Buch „Baumann“, das 2001 im Basler Christoph Merian Verlag als Steinbrechers Kunst-am-Bau-Beitrag für das Voltaschulhaus erschien. Die über 300 darin versammelten Objekte des Hausbaus sind zu Gruppen geordnet und zeigen in der Anordnung eines zwölfteiligen Bildromans eine fragmentarische Annäherung an gebaute Architektur. Dabei bedient er sich seiner Bildsammlung, die über Jahre hinweg entstanden ist: „Die der Sammlung zugrunde liegende Aufgabe ist das Bilden eines Kataloges. Bildmaterialien – Fotos im weitesten Sinne, Abbildungen aus Zeitschriften und Büchern, eigene Aufnahmen – dienen mir gewissermassen als Notizen, auf die ich zurückgreifen kann.“ Die Bilder werden nicht gesammelt, um spezifische Diskurse zu organisieren und normative Werte zu schaffen, wie dies Werbung und Kunst versuchen. Bilder werden stattdessen akkumuliert, bestätigen und widersprechen zugleich Wahrheiten, Werten und Normen. So sind in den beiden Arbeiten zwar menschliche Körper dominant vertreten, jedoch nicht als Mittel einer institutionalisierten Perspektive, sondern als Mischung medizinischer, physiognomischer und kultureller Sichtweisen. Erik Steinbrecher wählt, betrachtet und kombiniert frei verfügbare Bilder und transformiert sie zu Instrumenten, die eine zeitgenössische Analyse der Gesellschaft ermöglichen.
Schlagworte